Maxim Schalygin (1985)

Svyatoslav Lunyov über Maxim Shalygin: „ Spirituelle Suche erfordert immer ein gewisses Maß an Glauben. Glauben an etwas, das jenseits der Oberfläche dieser materiellen Welt existiert. Etwas jenseits des Horizonts, jenseits der Grenzen des Sichtbaren. Transzendenz und Wiedervereinigung mit sich selbst sind zwei Phasen des Seins. Die wahren Künstler aller Zeiten waren Pilger auf diesem Weg. Maxim Schalygin ist einer von ihnen. Er folgt nicht den Spuren seiner Vorgänger, sondern strebt dasselbe Ziel an“

Maxim Shalygin wurde 1985 in Kamianske (Ukraine) geboren. Sein kompositorisches Schaffen umfasst das ganze Spektrum der Vokal- und Instrumentalmusik, von kammermusikalischen, symphonischen und elektroakustischen Werken bis hin zu Theater-, Ballett- und Filmmusik. Als Komponist ist es ihm ein besonderes Anliegen, die klanglichen Eigenheiten der Instrumente durch die Erweiterung der traditionellen Spieltechniken zur vollen Entfaltung zu bringen. Er setzt also nicht auf akademischen Formalismus oder avantgardistische Radikalität, sondern bedient sich einer von ihm formulierten, unverkennbar eigenständigen Reihe von Spieltechniken, um neue klangliche Vorstellungen zu verwirklichen, bleibt dabei aber immer der Tonalität verpflichtet. Shalygins Werke wurden von führenden Ensembles für zeitgenössische Musik zur Aufführung gebracht, darunter Asko|Schönberg, Amsterdam Sinfonietta, DoelenKwartet, Nieuw Ensemble, Slagwerk Den Haag, Amstel Quartet und Keuris Quartet. Maxim Shalygin lebt und arbeitet zurzeit in den Niederlanden.

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