Gennady Sasko (1946)
Gennady Sasko zählt zu den ukrainischen Komponisten mit einem sehr vielseitigen Schaffensspektrum. Er hat sowohl umfangreiche Kantaten, Oratorien, chorische Miniaturen, Kammermusik und symphonische Werke komponiert, sich aber auch in einem anderen Genre bewegt und Jazz, Filmmusik und Musik für Kinder und Jugendliche geschrieben.
Nachdem er das Musikkonservatorium in Donezk mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, nahm er das Studium der Komposition an der Tschaikowski Musikakademie auf
Die Besonderheit von Gennady Sasko ist die Auseinandersetzung mit Motiven und Themen der vergangenen und modernen Geschichte der Ukraine. Seine Kompositionen sind verankert in der Volksmusik, die er mit der Technik und dem Blick des modernen Künstlers neu variiert und verwandelt.
Beispiele dafür sind: Werke wie das „Slawische Poem, das Oratorium: „Väterliche Heimat“ und das chorische Gedicht: „Frühlinglein,Frühling“
Gennady Sasko entwickelt in seinen Werken eine sehr feine musikalische Lyrik, z.B. Flötenkonzerte mit Orchester und der Klavier- (Cembalo-)Zyklus: „Frühlingsfarben“, die wiederholt bei internationalen Veranstaltungen aufgeführt wurden.
Seit 1994 ist er Direktor des Verlags für musikalische Kinderliteratur: „Grono“ (Bücher und Noten). Die musikalische Erziehung der Kinder sieht er als einer seiner wichtigsten Aufgaben. Ein wirklicher Klassiker des pädagogischen Repertoires für Klavier ist der seinem Sohn Anton gewidmete Zyklus: „Mosaik“, für Kinder und Jugendliche. Als vom Jazz begeisterten Pianisten gelingen ihm Kompositionen, die trotz anspruchsvoller melodischer und rhythmischer Motive Kindern zugänglich sind.
Er hat zahlreiche Preise erhalten für seinen erheblichenBeitrag zur Förderung der musischen Erziehung bei Kindern und Jugendlichen.
Trotz des Krieges lebt und arbeitet Gennady Sasko weiterhin in Kiew und unterrichtet in der Musikakademie Reinhold Glière in Kiew.

